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· Quelle: Handelsblatt

Vom Freigeist-Portfolio zum Einhorn: RobCo wird mit über einer Milliarde Dollar bewertet

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Deutschland hat jetzt drei Einhörner allein im Bereich Robotik: Nach Agile Robots und Neura Robotics wird nun der Münchener Industrierobotik-Spezialist RobCo von Investoren mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet.

„Wir haben in Summe noch mal 40 Millionen Dollar neues Kapital aufgenommen“, sagte Firmenchef Roman Hölzl dem Handelsblatt. Die Runde konnten Mitarbeitende nutzen, um eigene Anteile gewinnbringend zu verkaufen. Kapital sei nicht der einzige Hebel, um viel zu erreichen, betont Hölzl mit Verweis auf die im Branchenvergleich kleine Summe — Neura Robotics hatte im Frühsommer eine Runde über bis zu 1,4 Milliarden Dollar gestemmt. Für das laufende Jahr geht Hölzl davon aus, dass sich der Umsatz erneut verdreifacht.

Das Produkt ist seit den Anfängen dasselbe Prinzip: ein Baukastensystem für Industrieroboter, mit dem sich ein Roboter in einem bis zwei Tagen betriebsbereit installieren lässt. Danach übernimmt er Aufgaben wie das Palettieren oder Pick-and-Place-Tätigkeiten.

Der Bezug zu Frank Thelen

Frank Thelen gehörte mit Freigeist zu den ersten Investoren von RobCo: Der Einstieg erfolgte 2021, als das Unternehmen noch mit dem Bild vom „Lego-Baukasten für Industrieroboter“ für sich warb. Seitdem ist RobCo Teil des Freigeist-Portfolios; die Series A führte 2022 der US-Fonds Sequoia Capital an, anschließend saßen Freigeist und Sequoia gemeinsam im Board. Vom frühen Einstieg in ein Start-up ohne Produkt am Markt bis zur Milliardenbewertung sind damit gut fünf Jahre vergangen.

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