· Quelle: t-online
Bedeutet mir mehr als jeder Deal: Warum eine Gründerin Frank Thelen sprachlos machte
In der dritten Folge der aktuellen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ (21. September 2026, VOX) wendet sich Gründerin Alena Leeb noch vor ihrem Pitch direkt an Frank Thelen: Ohne ihn stünde sie heute nicht dort. Vor rund zehn Jahren stand die zweifache Mutter mit ihrem Mann vor der Privatinsolvenz — in dieser Zeit griff sie zu Thelens 2018 erschienenem Buch „Startup-DNA“, setzte die Ratschläge um und konnte die Insolvenz abwenden.
Thelen, sonst für seinen nüchternen Blick auf Zahlen und Geschäftsmodelle bekannt, kämpft daraufhin sichtbar mit den Tränen. Gegenüber t-online ordnet er den Moment im Nachgang selbst ein: Er habe sich sofort in seine eigene schwere Zeit zurückversetzt gefühlt und Leebs Schmerz nachvollziehen können, weil er ihn kenne. Kurz vor der Privatinsolvenz zu stehen sei eben nicht nur eine Zahl.
Der Hintergrund: Mitte 20 platzte der Börsengang seiner damaligen Software-Firma im Dotcom-Crash. Für einen Firmenkredit hatte Thelen privat gebürgt — die Bank forderte rund eine Million D-Mark. Genau diese Erfahrung habe er aufgeschrieben, weil er sich damals selbst jemanden gewünscht hätte, der ihm sagt, dass das nicht das Ende ist. Dass das Buch einer Familie geholfen habe, die Privatinsolvenz abzuwenden, bedeute ihm nach eigener Aussage mehr als jeder Deal.